Über uns und unsere kleine Farm

Wir, das sind wir fünf, ich, Evelin, mein Mann Rainer und unsere drei Ridgebacks Imaya, Bayola und Aza. Wir leben in einem kleinen Dorf im Elbe-Havel-Winkel zwischen den Städtchen Genthin Rathenow und Brandenburg. In unserem Haus mit großem Grundstück, am Rande des Dorfes mitten in grünen Wiesen und Wäldern sind wir in unserem zu Hause angekommen.
Mit uns wohnen hier unser Kater Peter, unsere reinrassigen Kaninchen, unsere reinrassigen Zwerghühner und unsere Kamerunschafe. Wir fühlen uns hier sehr wohl, denn wir sind geborene Dörfler und würden mit Niemandem in der Stadt tauschen wollen.
Unsere erste Rhodesian Ridgebackhündin Imaya ist inzwischen 12 Jahre alt. Und jetzt haben wir drei davon. Imaya, Imayas Tochter Bayola (7 Jahre) und unsere Jüngste Aza (8 Monate).
Wie kamen wir zum Rhodesian Ridgeback?
Nun, Hunde hatten wir immer schon, nachdem unser letzter Hund, ein Jagdterrierrüde namens Rüpel mit 14 Jahren und durch seine Herzkrankheit über die Regenbogenbrücke gegangen war, hatten wir einige Jahre keinen Hund mehr und als dann auch noch unsere Kinder zwecks ihrer Ausbildung unser Haus verließen entstand so ein Leere bei uns. Diese Leere sollte nun ein Hund füllen. Bei der Überlegung, welche Rasse es sein soll wussten wir nur, dass er kurzhaarig sein sollte. Ein Boxer oder ein Dobermann war nicht die richtige Rasse für uns. Da hörte ich von der Rasse Rhodesian Ridgeback, was ist das genau? Afrika? Löwenhund? Das klang außergewöhnlich, aufregend und fremd. Wie sieht diese Rasse aus? Wir hatten noch nie solch einen Hund gesehen. Informationen mussten her, also ging es in den Buchhandel zum schnustern. Mit Hilfe des Buchhändlers und seines Computers fand sich auch die richtige Lektüre.
Ich fing an zu lesen und las und verschlang das Buch, wieder und wieder las ich das Buch und konnte kaum glauben, was ich da las. Solch einen Hund gibt es wirklich? Genauso, wie wir ihn uns vorgestellt hatten?
Nicht mehr lange und wir machten uns auf Züchtersuche, fanden eine Zuchtstätte, besuchten diese und verliebten uns unendlich in diese Hunde. Wir waren so fasziniert, wie toll deren beide Hündinnen mit ihnen in ihrem Haus lebten und so ein eingeschworenes Team bildeteten, dass wir dachten, hier sind wir richtig.
Diese Hunde gingen uns nicht mehr aus dem Kopf und unsere Freude war riesengroß, als wir erfuhren, dass wir solch einen Hund haben durften. Und als Imaya dann vor gut zwölf Jahren bei uns einzog, brach eine neue Zeitrechnung für uns an. Es verging kein Tag mehr an dem wir ohne sie sein wollten